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Italiens Außenminister trifft neue Führung in Libyen und äußert Unterstützung


Am Dienstag besuchte Italiens Außenminister Paolo Gentiloni die UN-unterstützte Einheitsregierung, während die neue Verwaltung versucht, ihre Präsenz zu festigen.


Im Westen besteht die Hoffnung, dass die neue Regierung die rivalisierenden Fraktionen in Libyen vereinen, das politische Chaos beenden und die Migrantenströme im Mittelmeerraum eindämmen kann.


Der Ministerbesuch ist der erste eines hochrangigen Offiziellen aus dem Westen, seit die Einheitsregierung vor knapp zwei Wochen in Tripolis ankam. Als ehemaliger Kolonialherrscher über Libyen war Italien bislang sehr bemüht, internationale Unterstützung für die neue Einheitsregierung in Libyen zu ergattern. Sein Besuch soll "einen Präzedenzfall, dem weitere Länder und deren Vertretungen folgen werden", darstellen. Dem folgten Aussagen über die Möglichkeit, die Landesvertretungen in Libyen neu zu instanziieren, wobei keine konkreten Daten genannt wurden.


Weitere bilaterale Treffen zu den Thematiken der illegalen Migration, Transportverbindungen und Sicherheitshilfe seien ebenfalls geplant, während Gentiloni betonte, dass der Anti-Terror-Kampf durch Libyen geführt werden sollte.


"Wir werden von Protokollbesuchen zu spezifischeren Meetings übergehen", verkündete er.